Lettland und das schöne Riga

Wir verlassen unseren kleinen Ostseeort und fahren in die nahegelegene Hauptstadt Riga.

Der Autoverkehr hält sich so streng an alle Regeln, das wir staunen.

Die Hansestadt ist mit 700.000 Einwohnern die größte des Baltikums. 2016 wurde sie Reformationsstadt Europas.

Im Jahre 1522 schloss sich Riga der Reformation an, womit die Macht der Erzbischöfe ihrem Ende entgegenging.

In der Stadt leben mit 46% Letten und 40% Russen nur knapp mehr Letten. Russisch als 2. Amtssprache wurde dennoch abgelehnt.

Zunächst fahren wir den Marktplatz mit den großen Markthallen an.

Hier sind wirklich viele Menschen, Verkäufer und Kunden.

Hier gibt es ein großes Angebot einheimischer Produkte.

Die Preise weichen nicht sehr von unseren einheimischen ab.

In den riesigen Hallen wiederholen sich die Angebote, die Preise sind einheitlich und es steht einiges leer.

Wir hätten uns über kleine Snacks, Imbisse oder Restaurants gefreut. Das ist hier leider keine Geschäftsidee, sehr schade.

Der Weg in die nahegelegene Innenstadt ist kurz.

Hier wurde schon sehr viel saniert.

Die 3 Brüder ist ein Gebäudeensemble in der Altstadt. Auf kleinsten Parzellen als Gewerbe- und Handelshäuser errichtet, wurde in diesen Häusern gewohnt, gearbeitet und Handel getrieben. Alle drei Häuser sind mit Holzdecken ausgestattet, in deren Mitte sich eine Lücke befindet, durch die man Waren in die verschiedenen Stockwerke mit einem Seil herablassen konnte.

Einen großen Unterschied zu den bisher gesehenen Städten können wir kaum wahrnehmen. Auch Riga liegt an einem Fluss.

Uns gefällt, was wir sehen. Am frühen Nachmittag brechen wir auf nach Sigulda.

Diese kleinere Stadt mit unter 40.000 Einwohnern liegt in der „lettischen Schweiz“.

Aufgrund seiner bewegten Geschichte gibt es in der Umgebung von Sigulda eine Reihe Burgen und Schlösser.

Mama weiß, das hier die lettischen Rodler herkommen. Sigulda ist als Wintersportgebiet bekannt, in dem bereits Rodel- und Bob-Weltmeisterschaftsläufe ausgetragen wurden. 

Wir entscheiden uns noch an diesem frühen Abend die Grenze nach Estland hinter uns zu lassen.

Der Grenzübergang ist der erste ohne stolzes Europasymbol. Das finden wir schade.

Kurz vor Pärnu finden wir ein schönes Quartier.

Grillen trotz Wolkenbruch

Der Eingang zu unserem Hotel ist übrigens mit Schuhen dekoriert. Im Haus wird nur bar- oder sockfuss gelaufen und alle halten sich daran.

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