Der Morgen beginnt mit Ausschlafen, einem sehr guten Frühstück und ohne Regen.


Wir fahren zur Fähre und sind nach einer halben Stunde am Geiranger Fjord. Das ist der bekannteste Fjord im Land. Fjorde sind sehr steil, fast senkrecht. Oben gibt es alpine Gebirgsbereiche und fruchtbare Gebirgsalmen.



Aufgrund des milden Klimas und der vielen Sonnenstunden gibt es auch etwas Landwirtschaft.


Im Winter, der bereits im Oktober beginnt, endet die Touristensaison schon. Die Pässe werden geschlossen und für Schiffe ist es wegen der erhöhten Lawinengefahr kaum möglich zu passieren.
Der Ort Geiranger hat nur 200 Einwohner, dagegen stehen bis zu 1 Million Besucher – das nur von Mai bis September.



Der Ort liegt 100 km im Landesinneren und ist trotzdem zweitgrößter Kreuzfahrhafen des Landes (200 Schiffe).
Die Fotos sind eine nette Erinnerung, das echte Erleben ist dennoch etwas großartiges. Wir haben die Stunden, sowie An- und Abfahrt sehr genossen.



Skandinavien ist eine Oase für Besitzer von Campern aller Art.



Es gibt reichlich und viele Stellmöglichkeiten. Norwegen hat wirklich eine Vielzahl Orte für ein unbeschwertes Reisen.


Schade, das es in Südeuropa nicht so eine wunderbare Kultur des „Urlaub machen“ gibt.
Wir bleiben oft stehen und genießen einfach. Alles ist entspannt. Jeder 2-3 Camper kommt natürlich aus Deutschland.


Am Ufer des Lusterfjords kommen wir durch den kleinen Ort Ornes. Dort dürfen wir die älteste Stabkirche der Welt bewundern. Der Ursprung geht auf das Jahr 1100 zurück. Das Nordportal ist reich verziert mit Schnitzereien.


Das nächste Ziel ist Lillehammer. Hier wurde die Winterolympiade 1994 abgehalten. Im Ort gibt es auch das Freilichtmuseum Maihaugen. Wir können es leider nicht besuchen, weil um 17 Uhr geschlossen ist – sehr unverständlich!
Wir besuchen die zwei Skisprungschanzen sehr gern, wir lieben diesen Sport als Zuschauer.


An die Schanzen schließt sich das Stadion mit dem Fackelturm. Hier fanden Eröffnungs- und Schlussfeier statt.

Bis heute gibt es hier Weltcupspringen. Hier liegt bereits ab November Schnee.
Wir sind erstaunt über den hiesigen Volkssport. Alle laufen in Sportkleidung die Treppen der Schanzen hoch.
Wir nehmen trotzdem das Auto und genießen den Blick, großartig!

Nun noch ein Thema, das uns in Norwegen sehr auffällt.
Ausgerechnet im Ölstaat Norwegen sind Stromautos Mainstream. Hier sind E- Autos keine Nische sondern Massenmarkt. In keinem Land der Welt ist die Tesla-Dichte höher als in Norwegen. Es gibt bereits 10.000 Vorbestellungen auf den Tesla 3. Selbst das für E- Autos nicht günstige Winterklima von – 20° tut den Stromern kein Abbruch. Im Mai war jede 2. Neuzulassung ein E- Auto.
Oslo darf sich mittlerweile Welthauptstadt der Elektroautos nennen. Der Nahverkehr wird natürlich auch auf Strom umgestellt. Ab 2025 werden keine Verbrennungsautos mehr zugelassen.
Der Strom in Norwegen wird übrigens emissionsfrei aus Wasser hergestellt.
Die Anreize liegen klar auf der Hand: keine 25% Mehrwertsteuer, keine Maut- und Fährgebühren, keine Kfz Steuer, die Busspuren dürfen genutzt werden, auch gibt es 8500 Ladestationen.
In Norwegen spart man beim Kauf eines 80t€ teuren Tesla im Vergleich zu einem gleichteuren PKW im Jahr ca. 7000 €.