Der Ort Hvide Sande liegt zwischen Nordsee und Fjord. Mitten im Ort ist eine Entwässerungsschleuse. Die Umgebung ist geprägt von Dünen.
Die größere Siedlung ist Hvide Sande (weißer Sand). Wir erkunden diese Stadt mit ihrem großen Fischereihafen. Mit knapp 3.000 Einwohnern sind die Dänen hier in der Minderheit. Die deutschen haben hier alles im Griff. Ganze Ferienhaussiedlungen in den Dünen haben kaum einheimse Bewohner oder dänische Gäste. Von Hamburg und Umland ist man in weniger als 3 Stunden hier.



Die Einfahrt in den Hafen soll eine Tiefe von 4,50m haben. Im Laufe von 1-2 Tagen kann diese Einfahrt versanden. Im Jahr müssen ca. 200.000 qm Sand entfernt. Der Sand wird in der Regel mit Rohrleitungen an Land gepumpt. Dadurch wird der durch Erosion abgetragene Sand wieder aufgefüllt.
Sehr beeindruckend ist die Vorstellung wie man diesen Hafen bereits 1912 gebaut hat. Es wurde Unmengen von Zement gebraucht. Das alles wurde mit Lastkähnen, Zügen, landwirtschaftlichen Anhängern und Postkutschen transportiert.
Im Hafen findet täglich 7 Uhr eine Fischauktion statt.
Hier gibt es den landeshöchsten Leuchtturm mit 38m.

Wir schauen uns diesen hübschen Ort an, verbringen anschließend den Tag bei den Windsurfern und Kitesurfern, die in großer Zahl, natürlich aus Deutschland, hier zu finden sind.
Die Holmsland Klit(Düne) ist 30 km lang und bis 2 km breit. Die meisten Siedlungen sind reine Ferienhaussiedlungen.
Am Strand genießen wir den weißen Sand, die weite Einsamkeit, aber das Wasser nur mit den Füßen. Wir sind sicher, die Eiswürfel darin nur nicht zu sehen…
Das wunderbare Gefühl am dänischen Meer stellt sich schnell ein. Man fühlt sich so wohl, weil es kaum Zäune oder Verbote gibt.

Wer mit dem Auto an den Strand möchte oder kann, der soll es doch tun. Wenn der kürzeste Weg mal über ein Grundstück geht, na und.
Wir sind nicht dazu gekommen, aber genauso einfach kann man am Strand auch reiten.